Datenschutz benötigt starke Partner

Noch immer existieren zahlreiche Missverständnisse rund um das Thema Datenschutz im Unternehmen. Eines davon ist, dass es sich dabei um ein IT-Thema handeln soll. Vordergründig verlangt der Datenschutz jedoch organisatorische Lösungen – technische Maßnahmen werden dann daraus abgeleitet und dienen der Sicherstellung bzw zur Kontrolle der Einhaltung der Vorgaben.

Ein Unternehmen muss sich demnach mit den eigenen Datenflüssen (Prozessen) beschäftigen. Hierbei darf das Papier nicht vergessen werden. Da sich Datenflüsse durch das gesamte Unternehmen ziehen und oftmals ein Medienwechsel (digital, Papier) stattfindet, kann die Aufarbeitung des Datenschutzes nur von jemanden erfolgreich umgesetzt werden, der die Prozesse (quer durch alle Abteilungen) im Sichtfeld hat – ohne Betriebsblindheit. Dies erfordert starke Partner mit viel Erfahrung.

Erst wenn Prozesse transparent und Schnittstellen bekannt sind, ist eine Prüfung auf Abweichungen zur gesetzlichen Norm möglich. Die Strategie, bei der einzelne Maßnahmen für punktuelle Probleme umgesetzt werden, maximiert den Aufwand enorm und macht den Datenschutz zu einem Ressourcenkiller. Ziel muss es sein, mit geringstem Einsatz die größtmöglichen Effekte zu erzielen. Maßnahmen müssen überschaubar, verständlich, anwendbar und in der Qualität und Effizienz kontrollierbar sein.

Unternehmerischer Datenschutz ist keine Einmalaktion sondern benötigt langfristige Konzepte und Partnerschaften.